EHC - Der Blog

Der Patient – was er will und was er braucht

Karl Ehrenbaum, greift ein brisantes Thema auf, dem bisher zu wenig Beachtung geschenkt worden ist. Viele Leistungserbringer haben die neuen Erfordernisse eines sich zum Gesundheitsmarkt wandelnden Gesundheitswesens offenbar noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen.

Dies überrascht, denn diese Erfordernisse sind offensichtlich. Erwähnt sei hier vor allem der sich manifestierende »Wandel von kollektiv nach selektiv» mit definierten Qualit.tsansprüchen der Kostenträger an die Leistungserbringer, die damit einhergehende Notwendigkeit Patienten sektorenübergreifend «ohne Brüche» zu versorgen und das zunehmende Anspruchsdenken der Patienten.

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Weniger HWS, mehr Burnout!

Es braucht mehr Systematik in der Kostenübernahme bedeutender Erkrankungen

In den letzten 15 Jahren war das Thema Schleudertraum/Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS) ein grosses Problem für die Assekuranz, namentlich die Sozialversicherungen, wie IV sowie BVG, die Lebensversicherungen, aber auch für die Arbeitgeber bezüglich der Lohnfortzahlung und Ausfällen wegen Krankheit. Der «hipe» war so gross, dass von einer HWS-Industrie gesprochen wurde. Dann wurde plötzlich in der Sozialversicherung die Diagnose HWS aufgrund eines Entscheides des Bundesgerichts für Sozialversicherungen nicht mehr anerkannt. Für die Privatversicherungen galt dieser Entscheid nur für die Sozialversicherungen im Rahmen des UVG. Für Zusatzversicherungen galt aber die Diagnose weiterhin. Demzufolge ist das Thema für die Statistiken der IV nicht mehr relevant, was nicht für die übrigen Versicherungen der Fall ist. Damit ist das Thema HWS natürlich in keiner Art und Weise vom Tisch.

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Kritischer Blick auf den Gesundheitsmarkt Schweiz

Immer häufiger stellt sich die Frage, ob die Menschen heute in der Schweiz medizinisch unter- oder überversorgt sind. Wenn man die Zahlen des BAG eingehend betrachtet und sich  vor Augen führt, welche neuen Technologien, schonenden medizinischen Eingriffe, verbesserten Medikamenten mit entsprechenden Kosten auf den Markt kommen, ist es schwierig nachvollziehbar, dass wir in den letzten 10 Jahren über 8‘000 Ärzte mehr benötigten. Zudem ist das Pflegepersonal noch wesentlich stärker gewachsen.

Zur Frage der Unter- oder Überversorgung müsste eine genaue Analyse zeigen, wo das Eine respektive das Andere stattfindet.

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